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Kosten einer Nahwärmeversorgung

Veröffentlicht am Freitag, 8. November 2019

Ein Nahwärmenetz wird meist aus einem oder einigen wenigen zentral gelegenen Heizwerken in dem Quartier mit Wärme versorgt. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Verbrennung effizienter von statten geht und nach Möglichkeit mit Erneuerbaren Energien betrieben wird, es ist oft auch finanziell attraktiver. In Form einer Vollkostenbetrachtung werden nicht nur die Brennstoffkosten miteinander verglichen, sondern zusätzlich auch die Wartungs- und Investitionskosten für den Heizkessel mit berücksichtigt. Dabei fällt vor allem auf, dass die Neuanschaffung von Einzelheizungen mit hohen Investitionskosten verbunden ist. Beim Anschluss an ein Nahwärmenetz fallen diese in Form einer einmaligen Anschlussgebühr meist wesentlich geringer aus. Zudem entfallen zukünftige Ersatzinvestitionen für neue Kesselanlagen, aufwändige Reparaturkosten oder Wartungskosten. Da die anfänglichen Investitionskosten für Rohrleitungen und Kesselanlagen des Wärmeversorgers sehr hoch sind, müssen diese über eine Umlage auf die Wärmeabnehmer wieder erwirtschaftet werden. Dadurch sind die anfallenden Verbrauchskosten meist etwas höher als bei einer Kleinanlage. Ob sich der Anschluss an das Nahwärmenetz finanziell lohnt muss im Einzelfall geprüft werden. In Sachen Klimaschutz,  Gesetzeserfüllung (EWärmeG-BW) und höhere Fördermittel für Gebäudesanierungen liegt die Nahwärme auf jeden Fall vorne.

Auf der Homepage der Agentur für erneuerbare Energien gibt es den „Wärmekompass“ (http://www.waermewende.de/waermekompass/der-waermekompass.html), mit welchem verschiedene Heizungsvarianten in einem Vollkostenvergleich einander gegenübergestellt werden können. Für die Wärmeversorgung in Ispringen ist es jedoch unablässig, sich mit dem zukünftigen Wärmenetzbetreiber zusammen zu setzen und die vor Ort geltenden Preise zu besprechen.

Je höher jedenfalls die Nachfrage nach einem Wärmenetz in einem Gebiet ist, desto günstiger und damit wirtschaftlicher können sich diese Netze betreiben lassen – was sich wiederum auch auf den Geldbeutel eines jeden einzelnen auswirkt.

Am 27.11.2019 findet in der Sport- und Festhalle in Ispringen ein Informationsabend statt, bei dem Sie sich einen ersten Eindruck zum Projekt und zum Thema Nahwärme verschaffen können.

Sollten Sie Fragen rund um das Thema Nahwärme haben, steht Ihnen Herr Holdschick 0721/936 99 720) von der Umwelt- und Energieagentur gerne zur Verfügung.